Die aktuelle Ausgabe der GUSO News enthält unter anderem die folgenden Themen:
Paten setzen ihr Know-How für GUSO² um; Mailintegration; De-Mail
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Gesellschafter haben gewählt

Beate Eggert bleibt weitere drei Jahre Vorsitzende der GUSO-Gesellschafterversammlung. Neu im Aufsichtsgremium ist Gabriele Pappai, Sprecherin der Geschäftsführung der Unfallkasse NRW.

GUSO² zeigt Leistungsfähigkeit

GUSO² hat sich im ersten Geschäftsjahr bewährt:
Nicht nur die alltägliche Arbeit hat die neue Software hervorragend bewältigt, sondern auch die großen Aufgaben im Bereich Beitragslauf, Rentenanpassung und Statistik.

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Beate Eggert weitere drei Jahre an der Spitze

Einstimmig sprachen sich die Mitglieder der GUSO-Gemeinschaft in der jüngsten Gesellschafterversammlung dafür aus, dass Beate Eggert die Geschicke der GUSO-Gemeinschaft weitere drei Jahre leitet. Die Geschäftsführerin der Unfallkasse Rheinland-Pfalz hatte das Amt der Vorsitzenden bereits im Februar 2010 übernommen.
Veränderungen im Aufsichtsgremium ergaben sich durch das Ausscheiden von Lothar Jackwerth, Geschäftsführer der Unfallkasse Bremen, der Ende September 2011 in den Ruhestand geht. Zu seiner Nachfolgerin im Gremium wählte die Gemeinschaft Gabriele Pappai, Sprecherin der Geschäftsführung der Unfallkasse NRW. Den bisherigen Mitgliedern – Manfred Hagelstein, Geschäftsführer der Unfallkasse Baden-Württemberg, und Jan Holger Stock, Geschäftsführer der Unfallkasse Nord – sprach die Versammlung auch weiterhin ihr Vertrauen aus und erwartet für die kommende dreijährige Amtsperiode weiterhin eine erfolgreiche und gute Zusammenarbeit.


GUSO² zeigt Leistungsfähigkeit

GUSO² hat sich im ersten Geschäftsjahr bewährt:

Nicht nur die alltägliche Arbeit hat die neue Software hervorragend bewältigt, sondern auch die großen Aufgaben im Bereich Beitragslauf, Rentenanpassung und Statistik.
Erfolgreich erstellten und versendeten die Unfallkassen Tausende von Beitragsbescheiden. Allein in der Unfallkasse Nord gingen über 15.000 Bescheide an Privathaushalte und über 1.800 an Unternehmen in Schleswig-Holstein und Hamburg. Mario Hoppe vom Fachbereich Finanzen, Mitgliedschaft und Beiträge der Unfallkasse Nord aus Kiel hierzu: „Die Arbeit hat sich gegenüber ,GUSO alt‘ durch den strukturierten Aufbau mit einfachen Export- und Sortiermöglichkeiten erheblich verbessert.“
Positives Echo aus den Unfallkassen auch für die Rentenanpassung: „Alle Unfallkassen haben gemeldet, dass die Rentenanpassungen 2011 erfolgreich gelaufen sind“, so Evi Ertl, fachliche Leiterin der GUSO GbR. Insgesamt ergingen in 2011 über 33.000 Bescheide für die Änderungen der Renten.

Dass die DGUV mit der Arbeit von GUSO² zufrieden ist, hat sich
bereits im ersten Quartal des Jahres gezeigt. Bereits im Februar/März 2011 prüfte DGUV-Revisor Ditmar Engels die Jahresrechnung der Unfallkasse Rheinland-Pfalz in Andernach mit dem Fazit, dass die Abstimmung mit der Finanzbuchhaltung schlüssig vorgenommen werden konnte.


Anforderungsmanagement: Dreh- und Angelpunkt sind die Anwender

Mit einem ausgereiften Anforderungsmanagement sichert die GUSO-Gemeinschaft die Pflege und Weiterentwicklung der neuen Software für Unfallkassen: GUSO². Das Prinzip der engen Zusammenarbeit zwischen Praktikern und dem Entwicklungsteam der GUSO GbR in Düsseldorf wird hier konsequent fortgeführt, denn Dreh- und Angelpunkt des neu entwickelten Systems sind die Anwender. Sie sind Startpunkt für jeden Schritt der Weiterentwicklung und stoßen auch den Pflegeprozess an. Offene Kommunikation sorgt dafür, dass jeder in der Anwendergemeinschaft über die einzelnen Entwicklungsschritte und Zeitabläufe informiert ist.

Anforderungsmanagement

Eine eigens eingesetzte Projektgruppe hat den Ablaufprozess für das GUSO-Anforderungsmanagement erarbeitet und dabei auch bewährte Prinzipien wie zum Beispiel das Patenmodell mit aufgenommen. Die einzelnen Prozessschritte beschreiben detailliert, wann wer welchen Input liefern soll. Schritt für Schritt kann sich so eine Idee zur Verbesserung oder Veränderung über die einzelnen Stufen bis hin zur Realisierung in einem Release durchsetzen.


Für ein professionelles Controlling: Das DataWareHouse in GUSO²

Für professionelles Controlling ist ein transparentes und aktuelles Berichtswesen unbedingt notwendig. Mit dem neuen DataWareHouse (DWH) arbeiten die GUSO²-Anwender – von der Unternehmensführung bis zum Sachbearbeiter – ab sofort mit einem anwenderfreundlichen und leistungsstarken Auswertungswerkzeug.

„Jetzt lässt sich, die Leistungsfähigkeit der Unfallkassen noch leichter darstellen und zu individuellen Fragen sind stets aktuelle Zahlen, Daten und Fakten greifbar“, erklärt GUSO-Geschäftsführer Christoph Baur. Fachanwender können mit Hilfe des DataWareHouse themenorientierte Auswertungen und Analysen in Eigenregie erstellen und dabei stets auf eine aktuelle, korrekte und konsistente Datenbasis zurückgreifen.

Noch vor Ende des Jahres 2011 soll die gesamte GUSO²-Gemeinschaft mit dem DataWareHouse ausgestattet sein. In der Kick-off-Veranstaltung bei der Unfallkasse Rheinland-Pfalz in Andernach ließen sich jetzt rund 50 Vertreter der GUSO-Gemeinschaft über Einzelheiten informieren und überzeugten sich davon, dass über dieses Instrument künftig Daten und Unfallzahlen effizient ausgewertet werden können, ohne den Arbeitsablauf mit GUSO² zu beeinträchtigen.


GUSO² ist bei allen Unfallkassen im Einsatz

Nach nur 15 Monaten ist die Einführungsphase von GUSO² beendet und alle zehn Unfallkassen der GUSO-Gemeinschaft arbeiten erfolgreich mit der neuen Software. Nach den Migrationen bei den Unfallkassen Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt im August und September 2010 folgte Ende September die GUSO²-Einführung bei der Feuerwehrunfallkasse Mitte. Seit Mitte Oktober 2010 läuft GUSO² auch bei der Unfallkasse NRW im Echtbetrieb und alle Migrationen sind abgeschlossen.
"Damit haben wir in einer kurzen Projektlaufzeit von nur drei Jahren eine Verwaltungssoftware für alle Fachbereiche der gesetzlichen Unfallversicherung in hoher Qualität entwickelt", betont GUSO-Geschäftsführer Christoph Baur. Die Basis für diesen Erfolg schaffte vor allem der intensive Austausch zwischen den Softwareentwicklern und den Fachleuten aus den Unfallkassen. "Damit ist es uns gelungen, fachliche und technische Anforderungen aus der Praxis sehr präzise und umfassend in GUSO² zu integrieren", so Baur.


Vier weitere Verbände arbeiten jetzt mit GUSO²

Nach und nach hält GUSO² Einzug bei weiteren Verbänden. Noch im ersten Quartal 2010 starteten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der „kleinen“ Hanseatischen Feuerwehr-Unfallkasse Nord und der „großen“ Unfallkasse Nord mit GUSO². Und seit Anfang Mai läuft auch bei der Unfallkasse München und bei der Unfallkasse Bremen GUSO² im Echtbetrieb.

Mit der Hanseatischen Feuerwehr-Unfallkasse Nord, die für etwa 120 000 versicherte Feuerwehrangehörige in Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein zuständig ist, hat nun auch einer der kleineren Verbände GUSO² im Einsatz. Gleichzeitig hat die Unfallkasse Nord an ihren Standorten in Hamburg und Kiel die neue Software eingeführt und nutzt nun intensiv die Vorteile, die GUSO² für das standortübergreifende Arbeiten bietet. Bei der Unfallkasse München fiel am 1. Mai der Startschuss für GUSO². Alle Unfälle werden dort seit diesem Stichtag papierlos bearbeitet. Zwei Tage später folgte die Unfallkasse Freie Hansestadt Bremen mit der Umstellung auf die neue Software. Auch hier laufen GUSO² und das DMS stabil.


Wechsel an den Spitze der GUSO GbR

Gleich zwei Veränderungen gibt es seit Anfang Februar an der Spitze der GUSO GbR. Zum einen ist Beate Eggert, Geschäftsführerin der Unfallkasse Rheinland-Pfalz, nun Vorsitzende der Gesellschafterversammlung. Sie löst damit Gabriele Pappai ab, Sprecherin der Geschäftsführung der Unfallkasse NRW. Den zweiten Wechsel gibt es in der Geschäftsführung der GUSO GbR. Christoph Baur folgt auf Christoph Lankers. Baur stand bislang als technischer Leiter und „zweiter Mann“ mit an der Spitze des GUSO-Teams und ist somit auf seine neuen Aufgaben als Geschäftsführer bestens vorbereitet. Christoph Lankers wird der GUSO GbR in Zukunft als Berater zur Seite stehen.


GUSO² nun auch in Baden-Württemberg

Jetzt arbeitet auch die Unfallkasse Baden-Württemberg mit GUSO². Nach neun Monaten Projektlaufzeit startete die neue Software Anfang Februar im Echtbetrieb. „Damit liegen wir genau im Zeitplan“, erklärt GUSO-Geschäftsführer Christoph Baur. Darüber freut sich auch Manfred Hagelstein, Vorsitzender der Geschäftsführung der Unfallkasse Baden-Württemberg. Sie ist nun nach der Unfallkasse Rheinland-Pfalz der zweite Verband, der von den Erweiterungen und Innovationen der neuen Software-Version profitiert. In Baden-Württemberg arbeiten an den beiden Standorten Stuttgart und Karlsruhe etwa 260 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit GUSO². Zum Erfolg des Projektes beigetragen haben etwa 70 Beschäftigte mit ihrem engagierten Einsatz zusätzlich zum Tagesgeschäft.


Unfallkasse NRW – erfolgreiche Fusion jetzt auch für GUSO

Wenn Unfallkassen fusionieren, müssen nicht nur die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter näher rücken, auch die Technik braucht ein Update. So geschehen bei der Unfallkasse NRW, zu der sich die Landesunfallkasse NRW, der Gemeindeunfallversicherungsverband Westfalen-Lippe, der Rheinische Gemeindeunfallversicherungsverband und die Feuerwehr-Unfallkasse NRW Anfang 2008 zusammengeschlossen haben. Seit Anfang Dezember 2009 arbeitet dort auch GUSO einheitlich in allen Abteilungen.

In der kurzen Projektlaufzeit von acht Monaten gelang es den Mitarbeitern der Unfallkasse, dem GUSO-Team und den Leuten von SMC, die Datenbanken technisch zusammenzuführen und dabei parallel Arbeitsprozesse zu harmonisieren und zu optimieren. Stammdaten mussten bereinigt, neue Aktenzeichenbildungsregeln eingeführt und Schlüsseltabellen und Dokumentenvorlagen abgeglichen und vereinheitlicht werden. Eine große Herausforderung angesichts der riesigen Datenmengen, die bei solch einer Fusion zu bewegen sind.

Mit der technischen Zusammenführung gilt die Fusion in NRW nun als abgeschlossen. Für GUSO ist damit in NRW ein weiterer Schritt auf dem Weg zur Einführung von GUSO² in einem der größten Mitgliedsverbände getan.


Gelungener Start für GUSO²

GUSO² ist seit Anfang August im Einsatz. Damit hat die neue Software nach nur zwei Jahren Entwicklungszeit erfolgreich den Start in die reale Welt der gesetzlichen Unfallversicherung geschafft. Zufriedenheit herrscht im Pilotverband, der Unfallkasse Rheinland-Pfalz, die nun als erste produktiv mit GUSO² arbeitet. "Es war eine spannende Herausforderung und der hohe Einsatz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hat sich gelohnt", betont Geschäftsführerin der UK Rheinland-Pfalz, Beate Eggert.

GUSO² kommt in Andernach auf Anhieb in vollem Funktionsumfang zum Einsatz, nicht zuletzt, weil die Datenmigration vom alten in das neue System reibungslos funktioniert hat. Positiv überrascht sind die Anwender über die geringe Fehlerquote der neuen Software im Echtbetrieb - die intensive Zusammenarbeit von Softwarespezialisten und Fachleuten der Unfallkassen spiegelt sich darin wider. "Das anspruchsvolle Qualitätsmanagement mit umfangreichen Tests hat sich gelohnt", sagt Christoph Lankers, Geschäftsführer der GUSO GbR. Trotz der umfangreichen Qualitätsprüfungen im Vorfeld sei der Zeitplan zur Entwicklung von GUSO² eingehalten worden.

Mit Einführung von GUSO² ist die Unfallkasse Rheinland-Pfalz in die papierlose Sachbearbeitung gestartet und nutzt damit eine der wesentlichen neuen Eigenschaften von GUSO². Eingehende Dokumente werden nun gescannt und können aus der Anwendungssoftware heraus bearbeitet werden. Alle elektronischen Eingangs- und Ausgangsdokumente bekommen eine rechtssichere Signatur und gehen in ein angeschlossenes Archiv über.